Vom Wohlbefinden zur Bewegung: Langzeiteffekte von Youth Empowerment Programs auf kollektive Agency und systemische Transformation
Youth Empowerment Programs zeigen starke kurzfristige Effekte auf individuelles Wohlbefinden. Die Transformation zu nachhaltigem civic engagement erfordert jedoch kritisches Bewusstsein als Brücke zwischen persönlichem und politischem Empowerment sowie strukturelle Bewegungsverbindungen.
Trauer als blinder Fleck – Warum Resilienzprogramme Verlustprozesse ignorieren und nachhaltige Regeneration verhindern
Der Artikel analysiert, wie organisationale Strukturen Trauer systematisch ausblenden, von inadäquaten bereavement policies bis zu Bounce-Back-Narrativen und entwickelt Eckpunkte eines "grief-informed" Wellbeing-Ansatzes, der Verluste als legitimen Teil beruflicher Entwicklung anerkennt.
Mechanismen extremer Radikalisierung aus Sicht von Merton / Luhmann
Ein integratives Mehrebenenmodell extremer Radikalisierung durch Verbindung von Mertons Anomietheorie und Luhmanns Systemtheorie. Analysiert werden strukturelle, systemische und individuelle Mechanismen, die Radikalisierung begünstigen oder mindern, sowie daraus ableitbare Präventionsstrategien.
Kompensatorische Resilienz: Warum Leistungsträger toxische Systeme länger ertragen – und dann plötzlich aussteigen
High Performer bleiben 8-mal länger in toxischen Organisationen – nicht trotz, sondern wegen ihrer Resilienz. Diese kompensiert strukturelle Dysfunktionen, bis akkumulierte Erschöpfung zu abruptem Exit führt. Resilienz-Programme ohne Systemwandel verlängern Leiden (Keystone Partners 2025).
Resilienz als therapeutisches Regime: Wie Glücksdiktat und Anpassungsrhetorik toxische Arbeitskulturen stabilisieren
Organisationen investieren Milliarden in Resilienzprogramme – doch Burnout-Raten steigen weiter. Neue Forschung zeigt: Resilienz-Rhetorik verschleiert toxische Arbeitskulturen, statt sie zu verändern.
Der Tod des Autors — und seine Wiederauferstehung als Label
Roland Barthes erklärte den Autor 1967 für tot. Social Media hat ihn begraben. KI gräbt ihn wieder aus — weil das Recht ihn braucht, auch wenn die Gesellschaft ihn vergessen hat.
Die Grenze der Maschine: Wem gehört, was KI erschafft?
Zwischen Schöpfungshöhe und Kennzeichnungspflicht entsteht ein Vakuum — und mittendrin stehen Künstler, Verlage und Menschen, die auf KI-Werkzeuge angewiesen sind.
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