Das Buch „Coaching and Mentoring at Work: Developing Effective Practice“ von Mary Connor und Julia Pokora behandelt ausführlich die Konzepte von Coaching und Mentoring im beruflichen Kontext. Es richtet sich an Führungskräfte, Personalentwickler, Trainer sowie an Personen, die ihre Fähigkeiten als Coach oder Mentor weiterentwickeln wollen.
1. Theoretischer Hintergrund: Coaching und Mentoring
Coaching und Mentoring haben sich zu wichtigen Bestandteilen in der beruflichen Entwicklung und Führungskultur entwickelt. Die Autoren betrachten diese beiden Ansätze als komplementäre Methoden, die darauf abzielen, das Potenzial von Individuen freizusetzen und zielgerichtete Ergebnisse zu erzielen. Coaching und Mentoring basieren auf dem Prinzip der „Lernbeziehung“, die den Klienten dazu befähigt, eigene Lösungen zu entwickeln und sich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln.
1.1. Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Obwohl Coaching und Mentoring oft in einem Atemzug genannt werden, gibt es Unterschiede zwischen diesen Ansätzen. Coaching ist tendenziell kurzfristiger und fokussiert sich auf spezifische berufliche Fähigkeiten oder Leistungsziele. Mentoring hingegen hat eine langfristige Perspektive und fördert die ganzheitliche Entwicklung des Klienten, oft mit einem stärkeren Fokus auf die Karriere und persönliche Entwicklung.
Dennoch betonen die Autoren die Überschneidungen, da beide Ansätze darauf abzielen, die Eigenverantwortung des Klienten zu stärken und ihm zu helfen, strategische Entscheidungen für seine berufliche Laufbahn zu treffen.